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Cassius Clay, später bekannt als Muhammad Ali, war einer der größten Boxer aller Zeiten und ein einflussreicher Bürgerrechtler. Diese Rückmeldung ist vom 12. Juni 2024.

Fotocredits Cassius Clay. 1

Cassius Clay aka Muhammad Ali

Cassius meldet sich öfters bei mir. Diese Rückmeldung ist vom 12. Juni 2024.

Scrrenshots Rückmeldung

Wer war Cassius Clay?

Cassius Clay, später bekannt als Muhammad Ali, war einer der größten Boxer aller Zeiten und ein einflussreicher Bürgerrechtler. Sein Leben und seine sportlichen Leistungen hinterließen einen tiefen Eindruck in der Weltgeschichte.

Frühes Leben

Cassius Marcellus Clay Jr. wurde am 17. Januar 1942 in Louisville, Kentucky, geboren. Er war der Sohn von Cassius Marcellus Clay Sr., einem Schildermaler, und Odessa Grady Clay, einer Hausfrau. Clay wuchs in einer von Rassentrennung geprägten Zeit in den USA auf und musste früh Erfahrungen mit Rassismus und Ungerechtigkeit machen.

Diese Erfahrungen prägten sein Bewusstsein und seinen späteren Einsatz für soziale Gerechtigkeit.

Beginn der Boxkarriere

Clay begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Boxen, nachdem ihm der Polizeibeamte Joe Martin begegnete und ihm das Training anbot. Unter Martins Anleitung entwickelte er schnell seine Fähigkeiten und gewann 1956 sein erstes Golden Gloves Turnier. 1960, im Alter von 18 Jahren, gewann Clay die Goldmedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen in Rom. Dies markierte den Beginn seiner bemerkenswerten Karriere.

Video Cassius Clay: Die Muhammad Ali Story einschl. Boxkämpfe

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Profi-Boxkarriere und Umbenennung

Clay wurde 1964 Weltmeister im Schwergewicht, als er Sonny Liston besiegte, in einem der größten Überraschungssiege in der Geschichte des Boxens. Kurz nach dem Kampf gab Clay bekannt, dass er zum Islam konvertiert sei und den Namen Muhammad Ali angenommen habe. Der neue Name symbolisierte seine Abkehr von seinem „Sklavennamen“ und seine Verbindung zur Nation of Islam.

Höhepunkte und Kontroversen

Alis Boxstil war unkonventionell und revolutionär. Er kombinierte Schnelligkeit, Beweglichkeit und Kraft auf eine Weise, die im Schwergewicht selten war. Zu seinen berühmtesten Kämpfen gehören die Kämpfe gegen Joe Frazier, insbesondere der „Fight of the Century“ 1971 und der „Thrilla in Manila“ 1975, sowie der „Rumble in the Jungle“ gegen George Foreman 1974.

Abseits des Rings war Ali ebenso einflussreich. Er weigerte sich 1967 in den Vietnamkrieg zu ziehen und berief sich dabei auf seine religiösen Überzeugungen und seinen Widerstand gegen die Unterdrückung von Afroamerikanern. Dies führte dazu, dass ihm seine Boxlizenz entzogen und er für fünf Jahre ins Gefängnis verurteilt wurde (wobei er letztendlich nicht ins Gefängnis ging, sondern in Berufung ging und seine Strafe aufgehoben wurde). Er verlor seine Titel und war drei Jahre lang aus dem Boxen verbannt.

Rückkehr und spätere Jahre

Ali kehrte 1970 in den Ring zurück und gewann 1974 den Weltmeistertitel erneut. 1978 gewann er den Titel zum dritten Mal, als er Leon Spinks besiegte, was ihn zum ersten Boxer machte, der den Schwergewichtstitel dreimal gewann.

1979 zog sich Ali offiziell vom Boxen zurück, obwohl er 1980 und 1981 noch zwei weitere Kämpfe bestritt. 1984 wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert, eine Krankheit, die seine späteren Jahre stark beeinflusste. Trotz seiner gesundheitlichen Probleme blieb Ali ein aktiver Botschafter für den Frieden und setzte sich für zahlreiche wohltätige Zwecke ein.

Vermächtnis

Muhammad Ali starb am 3. Juni 2016 im Alter von 74 Jahren. Sein Vermächtnis lebt weiter, nicht nur durch seine sportlichen Erfolge, sondern auch durch seinen unermüdlichen Einsatz für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit. Ali bleibt eine Ikone des Mutes, der Stärke und der Integrität.

Ein Symbol für den Kampf gegen Ungerechtigkeit und für die Würde des Menschen.

In Erinnerung an Ali denken wir an einen Mann, der mit seinen Worten und Taten die Welt verändert hat. Der „wie ein Schmetterling schwebte und wie eine Biene stach“ und der nie aufhörte, für das zu kämpfen, woran er glaubte.

"Wer im Gedächtniß seiner Lieben lebt, Ist ja nicht todt, er ist nur fern. – Todt nur Ist, wer vergessen wird." Zitat: Christian von Zedlitz, 1830
„Wer im Gedächtniß seiner Lieben lebt,
Ist ja nicht todt, er ist nur fern. – Todt nur
Ist, wer vergessen wird.“ Zitat: Christian von Zedlitz, 1830
  1. Fotocredits Foto Cassius Clay: Von John H. White, 1945-, Photographer (NARA record: 4002141) – https://www.flickr.com/photos/usnationalarchives/8675967728/ U.S. National Archives and Records Administration, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16914577 ↩︎

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Bibelzitat

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1 Chronik 29:14

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